Affiliate Marketing fetzt. Ganz ehrlich: Ohne Affiliate Marketing würde es das Internet – wie es heute besteht – nicht geben, da bin ich mir ziemlich sicher. Der Grundgedanke, der hinter Affiliate Marketing steht ist hierbei an sich ja sehr simpel. Ein Unternehmen vertreibt ein Produkt oder eine Dienstleistung und erhofft sich durch den Einsatz von zusätzlichen Vertriebsmitarbeitern eine höhere Reichweite. Der Vorteil dieser Vertriebsmitarbeiter: Sie bekommen keinen Grundlohn, sondern werden auf Provisionsbasis bezahlt. Das theoretische Modell an sich ist so alt wie der Vertrieb selbst. Bereits im alten Ägypten gab es „Affiliates“, die Interessenten auf dem Markt zu gewissen Händlern geführt haben. Für jeden vermittelten Kunden gab es dann eine Art Provision. Im Internet funktioniert es genauso.

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Ohne Affiliate Marketing läuft der Sales-Prozess recht einseitig ab. Der Kunde sucht, findet unter Umständen das gewünschte Produkt im Shop und kauft eventuell:

 

Mit Hilfe konventioneller Affiliate-Funktionalitäten, lässt sich die Reichweite eures Angebotes jedoch deutlich ausweiten. Zur einfacheren Veranschaulichung werden wir den weiteren Kreislauf anhand eines Produktes verdeutlichen. nehmen wir der Einfachheit halber an, es handelt sich um einen Kugelgrill im Wert von 300,00 EUR. Dieser Kugelgrill ist das BESTE, was es aktuell auf dem Kugelgrill-Markt gibt – leider besteht das Problem, dass das noch niemand weiß. Also stellt ihr den Kugelgrill bei euch im Shop ein. Durch eine prominente Platzierung des Kugelgrills auf der Startseite erreicht ihr Nutzer, die auf irgendwelchen Wegen zu euch gefunden haben – sei es durch SEA, Social Media oder E-Mail Marketing. Ein Bekannter gibt euch den Tipp, es mit Affiliate Marketing zu versuchen – da ihr eure Reichweite und die damit verbundenen Umsätze deutlich steigern könnt.

 

Ihr informiert euch eine Weile und meldet euch bei einem bekannten Affiliate Netzwerk an. Ihr bezahlt die Setup-Fee, lasst Werbematerial erstellen, implementiert Gutscheine, Affiliate Mailings, ladet euer Werbekonto auf und startet. Nach kurzer Zeit merkt ihr, dass sich die Reichweite und die Umsätze eures Shops, insbesondere für euren Kugelgrill merklich verbessert haben. Die Affiliates des Netzwerks bringen euch 100% mehr zielgerichteten Traffic und deutlich mehr Umsatz. Ihr fangt an, Affiliate Marketing zu mögen und investiert in einen Affiliate Marketing Manager (AMM). Dieser kostet euch pro Monat 1.000,00 EUR netto zzgl. 10% der durch ihn mehr generierten Umsätze. Nach kurzer Zeit fruchtet die Arbeit des AMM und euer Umsatz steigt durch seine Tätigkeiten immens. Irgendwann kommt ihr aber an einen Punkt, da geht es nicht so wirklich weiter. Alle potenziellen Affiliates sind bereits für euch tätig und es läuft wirklich gut. Nur mittlerweile ist es so, dass ihr feststellt, dass Affiliate Marketing – obwohl es stets ein Gewinngeschäft ist – doch sehr ressourcenintensiv ist und ihr OHNE den Traffic eurer Affiliates total im Erdboden verschwinden würdet. Natürlich vernachlässigt man naturgemäß andere Marketingmaßnahmen, wenn man seinen Fokus aufs stärkste Pferd setzt. Ich spreche hier natürlich wieder nicht von allen Shops.

 

 

Ihr generiert pro Sale einen Umsatz von 300,00 EUR. Hiervon bezahlt ihr 10% als Provision an die Affiliates – sprich: 30,00 EUR. Auf diese 30,00 EUR entfallen noch einmal 30% Netzwerkgebühr. Es bleiben also noch 261,00 EUR über. Von diesen 261,00 EUR erhält der AMM 10% – also 26,10 EUR. Es bleiben pro Sale also noch 234,90 EUR. Nun kommen die Kosten für Werbematerial, Stornos und die Gutscheine. Der Einfachheit halber sprechen wir hier von 25%, also 58,73 EUR. Es bleiben euch also vor Steuern noch 176,17 EUR.

 

Die Kosten des Kugelgrills (Material, Herstellung, Forschung) belaufen sich pro Grill auf 68,95 EUR. Es bleiben demzufolge noch 107,22 EUR über. Von diesen 107,22 EUR ist aber noch die komplette Supply Chain, das Personal sowie die Steuer zu zahlen. Es bleibt also unterm Strich kaum etwas übrig – obwohl wir die Reichweite des Produktes und die Umsätze steigern konnten.

 

Das muss doch auch irgendwie besser gehen

Der Grundgedanke des Affiliate Marketing ist super – wie bereits gesagt. Doch: Wieso sollte ich innerhalb der Wertschöpfungskette auf die Vorteile verzichten, die Affiliate Marketing für mich und mein Unternehmen haben kann? Die Lösung des Problems nennt sich SEOffiliate. Häh? Was’n das?

 

SEOffiliate ist die Kombination der Vorteile von SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Affiliate Marketing. Wir ziehen uns aus beiden Disziplinen die Vorteile, die wir benötigen, um ein optimaleres Ergebnis zu erzielen. Wie funktioniert das? Im ersten Schritt setzen wir wieder auf Affiliate Marketing zur Reichweitensteigerung. Wir lassen attraktives Werbematerial erstellen. Zeitgleich begeben wir uns selber auf die Suche, nach geeigneten Affiliates. Die Suche gestaltet sich in den meisten Fällen als sehr sehr einfach – insbesondere für Alltagsprodukte wie einen Kugelgrill. Mit 1 Woche Arbeit hat man leicht 1.000 potenzielle Partner inklusive Telefonnummer, Mail und persönlichen Daten recherchiert (Für alle, die hier schon bei einem Zeitaufwand von 1 Woche ins Schwitzen kommen: STOP READING, START THINKING).

 

Während wir potenzielle Affiliates recherchieren, sortieren wir diese nun nach diversen Parametern (Ranking zu Suchbegriff, Traffic, SI, …). Die Sortierung erleichtert uns die Priorisierung während der Kontaktaufnahme. Shops, die keine alltäglichen Produkte verkaufen, können auch mal über den Tellerrand hinausschauen. So lohnt sich beispielsweise eine Clusteranalyse, die potenzielle Konkurrenten analysiert. Dort kann man sich in den meisten Fällen nach anderen Ideen für potenzille Affiliates umschauen. Wir haben also die typischen Begriffe schon abgegrast:

 

  • Kugelgrill
  • Gasgrill
  • Grill
  • Steingrill
  • Elektrogrill

 

Nun schauen wir doch mal, welche Ideen unsere Konkurrenz noch für uns parat hat:



Diese Ergebnisse können wir nun nutzen, um weitere potenzielle Affiliates zu finden und zu kontaktieren. Im nächsten Schritt käme nun eigentlich die Anmeldung beim Netzwerk. Diesen Schritt überspringen wir, da wir kein Netzwerk benötigen. Wir nutzen ein eigene Partnerprogramm (PP), welches InHouse geführt und betreut wird. Ein InHouse PP hat den Vorteil, dass man keine Gebühren für die Nutzung der technischen Lösung zahlen muss. Natürlich bedeutet eine eigene Lösung aber auch, dass man sich um die Abwicklung und die Funktionalität selber kümmern muss. Vielleicht gibt es hierfür aber bald eine verwertbare Lösung, die von findigen jungen Leuten zur Verfügung gestellt wird 😀

Was genau ist nun dieses SEOffiliate

Bei SEOffiliate handelt es sich um die Kombination aus Affiliate PP und Linkaufbau. Wir verwenden ein InHouse PP, welches ohne Redirects (siehe aktuelle, bestehende Affiliate Netzwerke) oder UIDs (siehe Digistore etc.) auskommt. Wir nutzen handelsübliche „Hyperlinks“. Für all diejenigen, die mit der Bezeichnung Hyperlink nichts anfangen können: Wikipedia. Wir setzen nicht auf optisch erkennbare Affiliate Verlinkungen, sondern auf herkömmliche Backlinks. Wie soll das aussehen:

 

Herkömmlicher Affiliatelink:

<a title=“Kugelgrill“ href=“http://link.netzwerk.tld/id=129?www.domain.tld/kugelgrill“>Anchortext</a>

Unser Affiliate Link:

<a title=“Kugelgrill“ href=“http://www.domain.tld/kugelgrill“>Anchortext</a>

Hier liegt nun der Vorteil des SEOffiliate-Gedanken. Grundlegend aquirieren wir eigene Affiliates, die wir dann in unser InHouse PP ziehen. Hierdurch haben wir den Vorteil, dass wir keine Gebühren für die technische Betreuung zahlen müssen. Der größte Vorteil liegt allerdings nicht nur in der Verlagerung des PP von Netzwerk zu InHouse (was uns massiv Kosten einspart), sondern im passiven Aufbau qualitativ hochwertiger Links, die themenrelevanter nicht sein könnten. Für alle, die nun der Meinung sind, dass wir dann ein spammy Linkprofil aufbauen würden, möchte ich an dieser Stelle nur fix amazon und deren InHouse PP in den Raum werfen.

Durch ein internes Tracking Tool können wir die Referrer, die uns den Traffic und die Links liefern auswerten und anfallende Provisionen zuordnen.

Ihr habt Bock auf dieses Tool? Dann tragt euch in die Early Bird Liste ein und ich sag euch rechtzeitig bescheid!

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